Bringing contemporary music and avant-garde closer to an audience and explaining it through transparency is the aim of the new Sinn-Phonietta. The ensemble was founded in 2020 by the clarinettist Kymia Kermani and trumpeter Sønke Klegin. An extremely high musical standard is the intention of all our concerts and a basic requirement of our musicians.
The music currently being written by young composers still leads a shadowy existence in northern Germany. In the south, in the middle and in the capital of the country there is a lively scene that offers the current music a large stage at festivals. Something is already being done in northern Germany to give the current new music more space. In order to close this remaining gap, we now want to take the initiative for Lower Saxony, Hamburg and Schleswig-Holstein with a large ensemble with permanent members and campaign for increasing awareness of this art. In addition to the solo strings, there is a very large wind section, which makes this line-up unique in northern Germany. The common thread in the conception of the Sinn-Phonietta is to bring works by important composers of new music such as Schönberg, Kagel or Adams in connection with unknown works by young composers. On the one hand, the ensemble would like to offer a young generation of composers the opportunity to present their works to a wider audience, and on the other hand, the combination of older works of new music from the last century will open an inspiring dialogue.

The Sinn-Phonietta plays in the extended chamber line-up that is requested by the composer, with between 15 and 18 instruments mentioned in the score. This means that the ensemble is larger than a chamber orchestra, but still a long way from a symphony orchestra. The ensemble consists of renowned young, mostly freelance artists from the Hamburg, Schleswig-Holstein and Lower Saxony area, who have extensive experience in the international world of large concert and opera houses and festivals. Each member has a special relationship to the modern music scene, is highly professional at their instrument and everyone really wants to bring the fantastic works that have not yet been adequately appreciated in many concerts together. The musicians of the Sinn-Phonietta are highly motivated to face the challenges of the detailed scores as well as to bring them closer to a curious audience.

Programme 2021: Chamber Symphonie reloaded – View from the Future

Damian Scholl, new composition (2021)
Schönberg, Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9
Lauri Supponen, Meme (2012) German premiere
John Adams, Chamber Symphony (1992)

Zeitgenössische Musik und Avantgarde einem Publikum nahe zu bringen und durch Transparenz zu erklären, ist das Ziel der neuen „Sinn-Phonietta“. Das Ensemble wurde im Jahre 2020 von der Klarinettistin Kymia Kermani und dem Trompeter Sønke Klegin gegründet und ein äußerst hoher musikalischer Anspruch ist die Intention all unserer Konzerte und eine Grundvoraussetzung unserer Musiker.innen.
Noch immer führt die aktuell geschriebene Musik junger Komponist.innen ein Schattendasein in Norddeutschland. Im Süden, in der Mitte und in der Hauptstadt des Landes gibt es eine lebendige Szene, die der aktuellen Musik eine große Bühne bei Festivals bietet. Auch in Norddeutschland wird bereits etwas getan dass die aktuelle neue Musik mehr Raum bekommt. Um diese noch vorhandene Lücke zu schließen, wollen wir ab sofort für Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein nun mit einem großen Ensemble in fester Besetzung weiter Initiative ergreifen und uns für wachsende Beachtung dieser Kunst einsetzen. Neben den Solo-Streichern gibt es einen sehr großen Bläsersatz, was diese Besetzung in Norddeutschland einzigartig macht. Das schaffen bedeutender Komponisten der Neuen Musik wie etwa Schönberg, Kagel oder Adams, mit unbekannten Werken von jungen Komponist.innen in Verbindung zu bringen, ist der programmatische rote Faden in der Konzeption der „Sinn-Phonietta“. Damit möchte das Ensemble zum einen einer jungen Generation Komponist.innen die Möglichkeit bieten deren Werke einem breiteren Publikum zu präsentieren, zum anderen wird mit der Kombination älterer Werke der Neuen Musik des letzten Jahrhunderts ein inspirierender Dialog eröffnet.

Die „Sinn-Phonietta“ spielt in der jeweils von den Komponisten geforderten erweiterten Kammerbesetzung, dabei sind in der Regel zwischen 15 und 18 Instrumente in der Partitur vermerkt. Das heißt, das Ensemble ist zwar größer besetzt als ein Kammerorchester, aber noch weit entfernt von einer Sinfonieorchester-Besetzung. Das Ensemble setzt sich aus renommierten jungen, meist freischaffenden Künstler.innen aus dem Raum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zusammen, die über zahlreiche Erfahrungen in der internationalen Welt der großen Konzert und Opernhäuser, sowie Festivals verfügen. Jedes Mitglied hat einen besonderen Bezug zur modernen Musikszene, ist hochprofessionell auf seinem Instrument und alle haben richtig Lust, gemeinsam die noch nicht genügend gewürdigten fantastischen Werke in vielen Konzerten zu Gehör zu bringen.
Die Musiker der ‚Sinn-Phonietta’ sind hoch motiviert sich sowohl den Herausforderungen der detaillierten Partituren zu stellen, als auch diese einem geneigten Publikum näher zu bringen.

Programm für 2021: Kammersymphonie Reloaded – Blick aus der Zukunft

Damian Scholl, Auftragswerk (2021) Uraufführung
Schönberg, Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9

Lauri Supponen, Meme (2012) deutsche Erstaufführung
John Adams, Chamber Symphony (1992)